Lexikon

 

  • Ketteneuros

    Mittel um beim Berechnen verschiedener wirtschaftlichen Aggregate (wie z.B. das BIP, die Investitionen, der Verbrauch der Haushalte) nur die Volumenveränderungen wiederzugeben und den Effekt der Preisveränderungen zu eliminieren.

  • Klassische Staatsanleihen

    Mittel- und langfristige Staatsanleihen, die sowohl von privaten Anlegern als auch von institutionellen Investoren gezeichnet werden konnten. Ab 1996 wurden sie durch Staatsbonds ersetzt, die nur von privaten Anlegern gezeichnet werden können.

  • Konjunktur

    Zustand der Wirtschaft im Konjunkturzyklus, der durch unterschiedlich lang und kräftig ausfallende Phasen der Wirtschaftsexpansion und –verlangsamung gekennzeichnet ist.

  • Konsultationen im Rahmen von Artikel IV

    Um die makroökonomischen und wechselkurspolitischen Entwicklungen der MItgliedstaaten zu überwachen, organisiert der IWF mit allen Ländern jährlich bilaterale Konsultationen über deren Wirtschafts- und Währungspolitik. Im Anschluss gibt der IWF eine Stellungnahme ab und kann dem jeweiligen Land entsprechende Empfehlungen geben. Diese Empfehlungen sind jedoch nicht bindend. Zweimal im Jahr wird die Weltwirtschaftslage im „World Economic Outlook“ kommentiert.

  • Kreditinstitut

    Unternehmen, dessen Tätigkeit darin besteht, vom Publikum Einlagen oder sonstige rückzahlbare Gelder entgegenzunehmen und Kredite auf eigene Rechnung zu gewähren. Banken und Sparkassen sind Kreditinstitute.

  • Kreditrisiko

    Das Risiko, das eine Gegenpartei einer Verbindlichkeit zur Fälligkeit oder zu einem späteren Zeitpunkt nicht nachkommt.

  • Kreditzuteilung

    Verfahren, mit dem das Eurosystem bei der Bereitstellung von Liquidität einen Wettbewerb (in Form eines Tenderverfahrens) unter den Kreditinstituten des Euro-Währungsgebiets veranstaltet.