Lexikon

 

  • Deflation

    Allgemeiner und anhaltender Preisrückgang.

  • Delors-Bericht

    Der im April 1989 von einer Expertengruppe unter Einschluss der Präsidenten der nationalen Zentralbanken vorgelegte Delors-Bericht schafft die Grundlagen für den Euro und definiert den Übergang auf die Wirtschafts- und Währungsunion als einen dreistufigen Prozess. Die Bestimmungen des Maastricht-Vertrags beruhen zum Großteil auf dem Gedankengut dieses Berichts.

  • Devisenmarkt

    Markt, auf dem die Händler (Finanzinstitute, Unternehmen) eine Währung gegen eine andere kaufen und so die Wechselkurse entstehen.

  • Devisenreserven

    Von den Zentralbanken gehaltene Einlagen und Wertpapiere in ausländischer Währung und Gold.

  • Devisenswap

    Gleichzeitiges Kassa- und Termingeschäft mit zwei unterschiedlichen Währungen. Das Eurosystem kann Offenmarktgeschäfte in Form von Devisenswaps durchführen, wobei die nationalen Zentralbanken (oder die EZB) per Kassa Euro gegen eine ausländische Währung kaufen oder verkaufen und diese gleichzeitig per Termin weiterverkaufen oder zurückkaufen.

  • Direktinvestitionen

    Auslandsinvestitionen mit dem Ziel, eine dauerhafte Beteiligung an einem in einer anderen Volkswirtschaft niedergelassenen Unternehmen zu erwerben.

  • Direktorium (EZB)

    Eines der Entscheidungsorgane der EZB. Es umfasst den Präsidenten und den Vizepräsidenten der EZB sowie vier weitere Mitglieder, die von den Staats- und Regierungschefs der Euro-Länder einvernehmlich ernannt werden.