Definition

  • Stabilitäts- und Wachstumspakt

    Ziel des Stabilitäts- und Wachstumspakts ist die Gewährleistung einer gesunden öffentlichen Finanzlage in der dritten Stufe der Wirtschafts- und Währungsunion als Mittel zur Verbesserung der Voraussetzungen für, einerseits, ein starkes, nachhaltiges Wachstum, das der Schaffung von Arbeitsplätzen förderlich ist und, andererseits, Preisstabilität. Insbesondere wird als mittelfristiges Ziel die Forderung nach einem nahezu ausgeglichenen oder einen Überschuss aufweisenden Haushalt gestellt, damit die Länder der EU in der Lage sind, normale Konjunkturschwankungen zu bewältigen und zugleich das Defizit der öffentlichen Haushalte unterhalb von 3 % des BIP zu halten.