6. Folgen der Meldung ausländischer Konten an die ZKS

6.1 Elektronische Meldung an die ZKS

Während des Bestätigungsverfahrens für die Angaben erfolgen bestimmte Überprüfungen in Echtzeit durch die Online-Anwendung, unter anderem in Bezug auf die Einhaltung der vorgeschriebenen Formate, die Richtigkeit der Kontrollziffer („check-digit“) der Nummern, die eine solche enthalten (z.B. das Nationalregister), und die Überprüfung des elektronischen Ausweiszertifikats. Ferner werden logische Kontrollen durchgeführt. Bei Anomalien wird die Person, die die Daten in die Anwendung eingibt, hiervon in Kenntnis gesetzt und gebeten, fehlende Daten zu ergänzen oder falsche Daten zu berichtigen. Ansonsten kann die Meldung nicht abgeschlossen werden und die Person, die die Daten in der Anwendung erfasst, wird durch eine entsprechende Mitteilung auf dem Bildschirm hierüber informiert. Die betreffende Person verfügt dann über eine Frist von dreißig Kalendertagen, um die korrigierten Daten an die ZKS zu melden.

Es wird empfohlen, diese Mitteilung auszudrucken oder zu speichern, da sie der Beleg für die korrekte Erfüllung seiner Meldepflicht für ausländische Konten an die ZKS durch den Steuerpflichtigen ist.

 

Wenn die Meldung durch einen Bevollmächtigten erfolgt, der auf Rechnung des Steuerpflichtigen handelt, schickt die BNB innerhalb von neunzig Kalendertagen eine Empfangsbestätigung dieser Meldung auf dem Postweg an die im Nationalregister für natürliche Personen (oder in der zentralen Datenbank der Sozialversicherung) aufgeführte Anschrift des Steuerpflichtigen.

6.2 Meldung an die ZKS auf Papier:

Nach dem Versand des Formulars für die Meldung ausländischer Konten an die ZKS gibt es zwei Möglichkeiten

  • Das Formular ist unvollständig (Formular ohne Datum, ohne Unterschrift, ohne Angabe des ausländischen Kontos, ohne Angabe der Identifikationsnummer des Steuerpflichtigen, ohne Beifügung seines Ausweisdokuments usw.): Die BNB weist den Steuerpflichtigen oder seinen eventuellen Bevollmächtigten innerhalb von neunzig Kalendertagen auf die fehlenden Elemente hin. Eine unvollständige Meldung ist rechtlich nicht gültig und gilt daher als nicht erfolgt. Der Steuerpflichtige oder sein Bevollmächtigter hat ab der entsprechenden Mitteilung dreißig Kalendertage Zeit, um ein Formular an die ZKS zu schicken, das alle Bedingungen erfüllt. Falls gewünscht, kann er sich dann auch für die elektronische Meldung entscheiden.
  • Das Formular ist vollständig: Die BNB schickt innerhalb von neunzig Tagen eine Empfangsbestätigung für die Meldung auf dem Postweg an den Steuerpflichtigen oder seinen eventuellen Bevollmächtigten. Falls der Steuerpflichtige einen Bevollmächtigten hinzuzieht, wird eine Kopie dieser Empfangsbestätigung auf dem Postweg auch an die im Nationalregister für natürliche Personen (oder in der zentralen Datenbank der Sozialversicherung) aufgeführte Anschrift des Steuerpflichtigen geschickt.