Bank für internationalen Zahlungsausgleich

Die Nationalbank gehört zu den Gründungsaktionären der Bank für internationalen Zahlungsausgleich. Die 1930 gegründete und in Basel ansässige "Bank der Banken“ spielt eine wichtige unterstützende Rolle für die Ausschüsse der G10 und des Forums für Finanzstabilität, deren Aufgabe die Beaufsichtigung und Regulierung des internationalen Finanzwesens ist.

Bank für Internationalen Zahlungsausgleich

Die G10 entstand in den Sechzigerjahren als Zusammenschluss von Gläubigerländern, die sich bereit erklärten, dem Internationalen Währungsfonds zusätzliche Finanzmittel zur Verfügung zu stellen (die Allgemeinen Kreditvereinbarungen). Zu ihr gehören heute Vertreter aus 11 Ländern: den Vereinigten Staaten, Japan, Deutschland, Frankreich, dem Vereinigten Königreich, Italien, Kanada, den Niederlanden, Belgien, Schweden und der Schweiz. Einmal im Jahr tritt sie am Rande der IWF-Jahrestagung auf der Ebene der Finanzminister und Zentralbankgouverneure zusammen.

Einige permanente Reflektionsausschüsse sind der "G10-Gouverneure“ unterstellt, die regelmäßig in Basel zusammentritt. Der Ausschuss für das globale Finanzsystem überwacht die Entwicklung der Finanzmärkte und befindet darüber, welche Mittel einzusetzen sind, um die Gefahr von Finanzkrisen zu verhindern. Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht befasst sich mit Fragen der Bankenaufsicht, insbesondere mit den Eigenkapitalvorschriften, die den Kreditinstituten auferlegt werden, um Risiken abzufedern. Die Zahlungsverkehrs- und Abrechnungssysteme werden im Ausschuss für Zahlungsverkehrs- und Abrechnungssysteme behandelt. Schließlich befasst sich der Marktausschuss mit den Tätigkeiten auf den Devisenmärkten.