Pressemitteilung - Working Paper 226

Analyse der Dynamik der US-Handelsbilanz in einem geschätzten Gleichgewichtsmodell

Anhand eines geschätzten Zwei-Länder-DSGE-Modells stellen wir fest, dass Schocks, die sich auf die marginale Effizienz von Investitionen auswirken, für mehr als die Hälfte der Prognosevarianz zyklischer Fluktuationen in der US-Handelsbilanz verantwortlich sind. Im In- oder Ausland hervorgerufene, schockbedingte Störungen der marginalen Effizienz haben signifikanten Einfluss auf die Fluktuationen der Bilanz.

Dagegen stellen wir fest, dass klassische Technologieschocks, die zwar eine kontrazyklische Dynamik der Handelsbilanz verursachen können, nur wenig Bedeutung für die Progonosevarianz insgesamt haben.