Pressemitteilung - Working Paper 216

Verti-zontale Differenzierung im monopolistischen Wettbewerb

published in CEPR Discussion Paper No 8752

Die seit einiger Zeit verfügbaren Handelsdaten auf Firmen-, Produkt- und Länderebene erfordern eine neue Generation von Modellen, mit denen die festgestellte hohe Variabilität zwischen Daten voll ausgewertet werden kann. Durch die Entwicklung eines auf monopolistischem Wettbewerb basierenden Modells, in dem Präferenzen nicht symmetrisch eingegeben werden, zeigen wir das Zusammenspiel zwischen der Heterogenität des Verbrauchergeschmacks und der Heterogenität von Qualität und Kosten, wodurch ein neues Prognoseset entsteht. Indem wir unser Modell auf ein einzigartiges Mikrodatenset von belgischen Exporteuren mit Produkt- und Zielmarktinformationen anwenden, stellen wir fest, dass die Heterogenität beim Konsumentengeschmack die fehlende Komponente in bestehenden monopolistischen Wettbewerbsmodellen ist, welche die beobachteten Datenmuster erklärt.