Pressemitteilung - Working Paper 184

Mechanismen der Lohnanpassung: Ergebnisse einer europaweiten Unternehmensstudie

Dieses Papier untersucht die Auswirkungen von diskriminierenden Gebühren auf Investitionen in Geldautomaten und allgemeiner Wohlfahrt unter empirischen Gesichtspunkten und betrachtet die Bedeutung der Koordination zwischen Banken bei Investitionen in Geldautomaten. Die Untersuchung hat in erster Linie gezeigt, dass Fremdgebühren ("foreign fees") die Geldautomatenverfügbarkeit und die Verbraucherwohlfahrt verringern, während sich Zusatzgebühren ("surcharges") positiv auf die Geldautomatenverfügbarkeit und die unterschiedlichen Aspekte der Wohlfahrt auswirken, wenn die Elastizität der Verbraucherpreise nicht zu hoch ist. Zweitens konnte festgestellt werden, dass ein Geldautomatenmarkt, der sich durch ein gewisses Maß an Koordination zwischen Banken auszeichnet, hinsichtlich der Wohlfahrt erstrebenswert sein kann. Und schließlich ist die Geldautomatenverfügbarkeit grundsätzlich höher, wenn diskriminierende Gebühren und Investitionen in Geldautomaten von Sozialplanern zum Zwecke der Maximierung der allgemeinen Wohlfahrt entschieden werden. Dies impliziert, dass Investitionen in Geldautomaten zu gering sind, auch wenn diskriminierende Gebühren bestehen.