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ELLIPS
ist ein Brutto-Zahlungssystem. Das bedeutet, dass die Zahlungen eine
nach der anderen auf den Vorschusskonten, die die Teilnehmer bei der
BNB unterhalten, abgewickelt werden Die einzelnen Vorgänge werden
sofort abgewickelt, sofern das Konto des auftraggebenden
ELLIPS-Teilnehmers eine ausreichende Deckung aufweist, wodurch sie
endgültig werden. Die größte Herausforderung für ein
Brutto-System ist es, dafür zu sorgen, dass im Tagesverlauf genügend
Liquidität vorhanden ist. Mehrere Instrumente tragen hierzu bei.
Dadurch
schränkt ELLIPS die mit der Ausführung der Zahlungen verbundenen
Risiken ein. Diese Feststellung ist für die Art von Zahlungen, die
ELLIPS ausführt, nicht ohne Bedeutung:
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Interbankengeldmarkt-
und Wechselgeschäfte
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an
Intraday-Finalität gekoppelte Kundenzahlungen
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dringende
Überweisungen von Fonds zwischen Banken
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Zahlungen
im Rahmen der Abwicklung von Clearingsystemen:
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Die
"EURO1"-Zahlungen von EBA (Euro Banking
Association). Das "EURO1"-System von EBA ist ein
Nettoabwicklungssystem für große Zahlungen. Drei belgische
Banken fungieren bei diesem System als Clearingbank: Fortis,
KBC und ING-BELGIEN. Die Abwicklung der Nettosalden dieser
Banken muss über TARGET erfolgen.
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Die
CLS-Zahlungen (Continuous Linked Settlement). Das CLS-System
ist ein Multidevisen-Abwicklungssystem, bei dem die beiden
Seiten eines Wechselgeschäfts gleichzeitig abgewickelt
werden, um das mit dieser Art von Geschäft verbundene
Systemrisiko auf ein Mindestmaß zu beschränken. Zwei
belgische Banken treten als "CLS Settlement members"
auf. Sie führen ihre CLS-Zahlungen in Euro über ELLIPS
aus. Diese Zahlungen werden als äußerst dringend
eingestuft, da die Nichteinhaltung des von CLS auferlegten
Zeitplans zu einer Verzögerung der Verarbeitung der
CLS-Zahlungen bei der CLS-Bank führen kann, was wiederum
eine Verschiebung des Abschlusses des RTGS-Systems in
anderen Währungszonen oder die Nichtlieferung der Werte am
vorgesehenen Tag zur Folge haben kann.
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